Jahrgang 
2 (1790)
Seite
244
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weitern, mit jungen Obsthäumen zu bepflanzen, und eis nen Theil mit Obsikernen, einen andern mit Maulbeers Saamen zu besäen. Der zeitige Hof» Baurund Gars ten! Director, der verstorbene Staats: Minister von Bremer genehmigte es, und nachdem Königl. Cammer die Kosten verwilliget, so wurde ein Raum von 48 Motgen zu dieser Baum- Schule eingerichtet, welcher aber in den lekten Jahren noh beträchtlich erweitert ist- Nac Verlauf von verschiedenen Jahren wurden so Wohl die jungen Obst! als die exotische Bäume, Liebha, bern umsonst gegeben, um dadur< die Neigung zu des ren Cultur, zu befördern. Wie man hiernächst so glücklich war, die Obst- Bäume in größerer Menge ans zuziehen, so wurde der Plan fesigeseet, durch Vertheis lung derselben an die Unterthanen deren Wohlstand nicht nur zu verbessern, sondern auch dadurch den Nuken zu erreichen, daß die Märkte in den Städten mit besserm Obst versehen würden. Zu dem Ende wurden alle Jahr an die 4000 Stü Obstbäume unter die Unterthanen der nahe bey Hannover belegenen' hiernächst aber auch der entfernteren Aemter vertheilet, und auf Herrschafts liche Kosten durch Könizl. Gärtner gepflanzet,. Man kann mit Gewisheit annehmen, daß der Landmann auf diese Art an die 50000 Stü>F Obstbäume erhalten hat, Die Stadt Hannover gewann aber hierbey vorzüglich dadurch, daß sie nunmehr die besten Obst- Gattungen quf dem Markte um billige Preise zu kaufen bekömmt. Der Nuke. dieser ganzen Einrichtung ist zu klar, um daß es nöthig seyn sollte, alle daraus erwachsende Vortheile näher