ver Getreivefelder. TI33
nomiſch faßlich und richtig wären. Rollin ſagt: Die Alten haben die Sache übertrieben, daß gewiſſe Kan: tons in dem eigentlichen Afrika hundert bis hundert und funfzig für eins brächten. Shav behauptet, daß feine Eindte daſelbſt hundertfältige Früchte trage, und daß ein Scheffel Ausſaat in dem gewöhnlichen Lande nicht mehr, als acht bis zwölf Scheffel wiedergäbe.== So wie es da ſtehet, iſt alles unverſtändlich, weil der Reiſe? beſchreiber weder ſagt: wie groß der Raum ſey, auf dem hundert von einem, oder acht von einem, gewach? ſen; noch ſich darüber ausdrückt: ob die Rede von einer? ley Getreide, oder von anderem ungleichen Geſäme ſey? Es kann beydes wahr ſeyn, wenn der hundertfälnige Er trag von zwölf und ein halb noch ſo großem Raume, als der achtmalige Ertrag, bey gleich großer Einſaat, ſtatt gefunden. Auch kann der hundertfunfzigfältige Ertrag von kleinem, und der acht bis zwölffache Ertrag von großem Geſäme zu verſtehen ſeyn. Vom Rapſaamen iſt das hun/ dertfältige bey uns ja nichts ungewöhnliches,== Der Verfaſſer der Reiſen über Deutſchland giebt keine beſſere
„Beſtimmung: Er fand in Bayern einen Wirth, der
den ausgeſäeten Weitzen auf das ſechszehnfache wieder
geerndtet hatte. Eben dieſer Verfaſſer ſagt: der Boden
von Sicilien giebt den Saamen des Kornes hundertfältig
zurüE, und in Preußen iſt es ein GläF, wenn man
den geſäeten Weißen ſieben und achtmal, und das Korn &
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