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' 132 111. Ueber die Ergiebigkeit
lieget, welche die guten Jahre für den inneren Haus? halt eingeführet haben. Das Finanzſyſtem leidet“nicht weniger, wenn die Ueberſchläge den höchſten Ertrag vor?| ausſezen. Es kann dahin gedeihen, daß in Ländern,| wo die Haupteinkunft aus dem Getreide gemacht wird, bey unglücklichen Jahren ein allgemeiner Stillſtand in der Zahlung erfolget. Nachlaſſungsgeſuche und öftere Verarmung ſind überall die Folgen von der überſpann? zen Ertragsvorausſeßung.
'Steichwohl lachet jedem die Ergiebigkeit der Felder, und-die reichſte Ausbeute des Getreides an. Die reinſte Wahrheit hat weniger Gewalt über die Gemüther, als der Anſchein eines uur möglichen Gewinnes. Wagen| doch tauſende um ein einziges großes Loos, das nur einer gewinnen kann, ihren Einſaß; wie ſollte hier, da jeder ſein eignes großes Loos gewärtiget, der Muth durch gPahrſcheinlichkeiten anderer Art verlieren? Noch lange xeicht die Erwärtung unſerer Wirthe nicht da hinan, wos mit die Wirthe anderer Gegenden ſich glücklich preiſen, Man leſe die Reiſebeſchreibungen. Wären nur die darin angegebenen Beobachtungen ſo treu, als ſie für den Land/ mann ſeyn müßten? Bey der beneidenswerthen Geles genheit, für die Landwirthſchaft EntdeFungen zum Nus ken unſerer GSegenden zu machen, ſind die Reiſenden in ihren Beſchreibungen zar zu unbefriedigend, Die Urtheile könnten immer weniger gelehrt ſeyn, wenn ſie nur öfos
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