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40 1. Schreiben, über ſichere Verfeinerung
ne Schafſtälle, darin fie vor die Raufe zu wenig Platz finden.
Wo der Acker feit iſt, da iſt das Stroh gemeiniglich ſtark, es iſt kein Futter oder Gras darunter. Wenn ders gleichen Stroh ſparſam von Raufen gefüttett"würde, ſo würden die Schafe nicht bey Kräften bleiben, weil ſie nichts im Strohe finden, ſondern blos die obere Spiken der Aehren abfreſſen; denn wenn es die Schafe durchge freſſen haben, wird das mehreſte wieder aufgebunden, und zur Strey in Rind- und Schweineviehſtällen gebrauchet, Wo der Raum groß genug, und das Stroh nicht ſehr überfläßig und grob iſt, und man dabey Futter oder Gras hat, iſt die Raufenfütterung vorzuziehen,
99. Viele Güter treiben im Winter die Schafe an die Tränke, andere tränken aus Trögen in den Ställen. Wo nahe amden Ställen Brunnen ſtehen, iſt es beſſer, daß die Schafe in den Ställen trinken können, wenn ſie wollen, ſie trinken öfterer und nicht auf einmal ſo viel, auch gedeyet ihnen das troene Futter beſſer. Bey Re; gen, Schnee und Eiſe, wenn die Heerde an die Tränke getrieben wird, und das Waſſer bis zum Frieren kalt iſt, reißet es nicht zum Trinken. Dem Vieh ſchaudert/), die voderſten trinken wol, ſie treten hinein, bleiben ſtehen, machen Koth. und das Waſſer trübe; die hinterſten kön nen nicht dazu kommen, das trübe Waſſer gefällt ihnen nicht, fie werden wieder weggetrieben, und durſten län?
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