aller groben Wolle, 41
ger, als ihrer Geſundheit nüklich iſt, Die Arbeit, das Waſſer in die Ställe zu tragen, wird durch das Gedeyen des Viehes reichlich erſezet. An einigen Schaffſtällen iſt die Einrichtung gemacht, daß das Waſſer aus den Bruns nen in Rennen geſchöpfet werden, und in den Tränktrog laufen kann,;
- T060, Um den Schafen zu Hülfe zu kommen, die-
fein ſattſames oder nahrhaftes Futter haben, wird ihnen auf einigen Schäfereyen durch Oelkuchen oder Mehltrank ein guter Trank bereitet. Man ſekzet neben dem; Trog ein lediges Orhoft oder etwas großes Faß, worin kein Schaf reichen kann; in dieſes wirft man die Oelkuchen, daß ſie zergehen, rühret es beym Ausſchöpfen in den Tränktrog um, und träget es wieder voll, damit der Trank immer einerley bleibet. Abends wird das Faß ganz ausgeſchöpfet, ſonſt wird der Satz unten ſauer und übel? riechend 3 alsdenn werden friſche Oelkuchen wieder hinein: geworfen. Das Mehl oder feine Schrot giebt man nicht auf einmal in das Faß, ſondern theilet die tägliche Pors tion Mehl auf ſo viele Fäſſer, als die Heerde austrinken kann, welches die Erfahrung bald belehret 3 andererges ſtalt würde der Trunk Morgens Bier und Abends Kofent werden. Auf hundert Stück Vieh täglich 5 bis 6 Pfund Delkuchen genommen, oder 5 bis 6 Pfund feines Schrot, noch beſſer Mehl mit der Kleye gemahlen, weil das
C5 Schrot
be=<<a 2000
Sin.
2
|| h |)


