Jahrgang 
Zweiter Band: 1788
Seite
37
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aller groben Wolle. CF| 307

es eine Schäferey, wo der Schäfer im Gemenge fteht, ſo kann der Eigenthümer die Wolle von den Zuchtböken, wenn er ſehr ſparſam haushalten will, für ſich behalten, und verkaufen laſſen; ſo erſeket die Wolle gewiß den, vor dem Schäfer vorausgegebenen Vorſchuß, indem ein Bo> 4 auch. 5 Pfund Wolle, folglich das Pfund. nur zu x2 Gr, gerechnet 2 und einen halben Rthlr. Einnahme liefert,; 90. Hat man einen bögartigen Schäfer, der die >e gar umkommen oder verhungern laſſen wollte, ſo nehme man einen andern, jener wird nicht gebeſſert wer; den können. Wenn man fleißig nachſiehet, ſo laſſen ſich dergleichen Bogsheiten bald entde>en und abändern. 9x. Da in Niederſachſen einiger Orten bereits ein Anfang mit der Wollverbeſſerung gemacht iſt, als von dem Herrn Landcommandeur von Hardenberg auf der Commenthurey Lulum bey Braunſchweig 3 von dem Herrn Geheimerath von Hardenberg auf dem Gute Hardenberg bey Nörthen; von dem Herrn Vice Ober? ſtallmeiſter von dem Buſche auf dem Gute Rethmar, und von dem Herrn Oberforſimeiſter von Stralenheim guf dem Gute Imbshauſen bey Nordheim; ſo wird ſich das allgemeine Vorurtheil der Schäfer in Niederſachſen bald verlieren. 92. Auf dieſen Gütern haben die Schäfer anfangs alle mögliche Schwierigkeiten gemacht; kaum aber ſind 3! zwey

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