Jahrgang 
Zweiter Band: 1788
Seite
31
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aller groben Wolle,- 31

Jahr 29 Rthlr. x 5 Gr., und ein anderes Jahr 32 Nhl. '5 Gr. gehabt, und genieße jeßo für die feine Wolle von 100 Schafen 124 Rthlr. 6 Gr. wie vorhin 6. 61. 62, 63. berechnet iſt, Dieſer Unterſchied ſtatt 8 Gyr. vom Stück, jeßo meiſt x Nthlr. 6 Sr, jährlich, iſt doch wohl merklich und vortheilbaft.

71. Aus der Beſchreibung der Winterfütterung, wel; <he ich Paragraph 102 bis 122 beygefüget habe, wird erhellen, daß ich etwa jeßo 50 Rthlr. mehr Aufwand mache als vorhin; wären es indeſſen auch 100 Rthlr, ſo iſt dies gegen den faſt vierfachen Gewinn eine Kleinigkeit,

72. Derjenige Schäfereybeſiker, welcher das Schafs vieh als ein verachtetes Hausthier betrachter, um deſſen Zuſtand man ſich nicht weiter zu bekümmern habe, als daß man es vor Dieben einſperre und hüten laſſe; im-übrigen aber glaubt, es ſey genug, wenn es nur im. Frühjahre blöcken könne, obſchon es oft ſeinen matten Körper-nicht auf die Weide ſchleppen kann, ohne in die Knie zu fallen, verdienet keine einträgliche Schäferey zu beſißen,

73. Der vierte Zinwurf. Das ſpaniſche Vieh. könne Kälte und böſe Witterung nicht ſo gut aughalten) müſſe oft Salz und Arzeney bekommen, und wäre mehs reren Krankheiten unterworfen.

+ Das ſpaniſche Schafvieh iſt völlig ſd dauerhaft als

das einheimiſche Vieh, es hat nicht mehrere noch öftere

Krankheiten 7 geſundes-Schafvieh brauchet gar keine: Ar?