30 1. Schreiben, über ſichere Verfeinerung
- mehr, meine Nachbaren, die unverbeſſertes Sc<hafvieh haben, ſchneiden auch nicht mehr. 67. In Gegenden, wo jeto hundert'Stü> Landvieh 2 und einen halben Centner oder 3 Centner. Wolle tragen, daſelbſt tragen x00 Stück feines ſpaniſches Vieh ebenfals 2 und einen halben Centner oder 3 Centner feine Wolle, welches eine richtige Erfahrung bey allen Schäfereyen in Sachſen iſt.' 68. Der Unterſchied: daß ich vorhin kaum 609 Stü> Schafe aus dem Winter gebracht, und 1783 an 800 Stü> geſchnitten habe, kommt nicht ganz von einer- Vermehrung der Schäferey her; ſondern vormals hatte mein Schäfer x 10 Stück Lohnvieh beſonders, jekßo ſteht| er mit der Heerde im Gemenge, folglich iſt des Schäfers Lohnvieh, unter den 8009 Stücken, und der ganzen Geld: einnahme mit begriffen.' 69. Es folgt der dritte Einwurf: daß das ſpaniſche Vieh lauter gutes Heu, ja viele Körner bekommen müſ; ſe; mithin, wenn der ſtärkere Aufwand, und die gerin! gere Wollſchur berechnet würden, es einerley Gewinn ge- be, ob man ſpaniſches oder grobes Landvieh halte. Zu der Beantwortung deſſelben will ich die Winterfütterung ' der ſpaniſchen Schafe überhaupt, und meiner hieſigen Schäferey insbeſondere beſchreiben. 70, Was den Ertrag der Wollgeldeinnahme betrift,' ſo habe ich vorhin' von 100-Stüc>en grobes Vieh, ein' Jahr


