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190 IV. Von Nußung
wie von Schweinen, die mit Frucht gemäſtet ſind, darf er nicht denken. Ein einziger Forſt vör abgefallenem Laube, kann ſeine ganze Hofnung vereiteln, ſeine Schweine ſind zum Schlachten zu mager, zum Ueber? gehen zu feiſt, weil dergleichen Vieh ſelten leben, und auf dieſen Fall immer ſieh bleibet,
Er muß alſo mit geſchrotenen Körnern nachmäſten, und dieſe Nachmaſt geräth darum allemal ſchlecht, weil die in den Forſten unruhig, ja wild gewordenen Schweis- ne, ſich zu der zur Maſt ſo nöthigen Raſt nicht gewöh nen können, welches ihm den dritten Schaden ſchwer empfinden läſſet.
Des vierten Unheils zu geſchweigen, daß unter ſolche Maſtheerden ſehr oft Krankheiten und Sterben entſtehen, wovon die Urſachen leicht zu finden; nämlich, daß das unruhige Vieh zuerſt beym Einfehmen durchs Brennen oder Brandmarken, halb toll gemacht, nach: gehends beſtändig mit Hunden und ſchrecklichen Sclä- gen muß zuſammen gehalten werden, daß ſolches oft ſich erhißet; dagegen wider die vorige(Gewohnheit un: ter freyem Himmel, bey jeder Art Witterung liegen, und ſich verkälten muß, und daß bey Vorboten von Krankheiten, außer dem raſenden ſogenannten wilden Feuer, keine Verwahrungsmittel zu gebrauchen ſtehen.
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