130 II]. Anweiſung, wie die Einimpfung
klumpenweiſe in der Naſe ſehen läßt ,- ſoll man ihn, zum Einimpfen, folgendermaßen aufſammeln. Man nehme ein Stüc grobes gebleichtes oder ungebleichtes Linnen, 2 Zoll im Quadrat groß, reibe daſſelbe zwiſchen den Häns den zanz weich, zupfe deſſen Fäden augeinander, und lege dieſe Fäden in ein Bündlein ordentlich wieder aufein? ander. Von dieſen Fäden nehme man oine Portion wie eine Schreibfeder diE, ſte>e ſie mit dem Finger in die Naſe des Viehes, and wiſche den darinnen befindlichen Eiter damit wohl aus, ſo daß die Fäden von dem Eiter recht feucht und ſchmierig werden, Dieſe mit Impfeiter reichlich getränkte Fäden lege man ſofort in ein Stück durch Wachs gezogenes Papier, oder in ein Stuü> Schweinsblaſe, und wiele ſie damit ſo zu, daß keine Luft hinzu kommen kann. Sobald ſich wieder Eiter in der-Naſe vorfindet, wird derſelbe von dem nämlichen Stück Vieh, ſo wie eben geſagt, mit Fäden ausgewiſchet, zu den vorherigen Impffädenins Papier gelegt, und damit ſo lange fortgefahren, als der Impfeiter gut iſt, und man genug Impffäden zu haben glaubt,"Dieſe eingewickelte Impffäden lege man noch außerdem in eine gläſerne oder irdene Apothekerbüchſe, und binde ſie mit Blaſe oder Wachspapiey zu, ſchreibe auf dieſelbe, an welchem Tage und von welchem Vieh der Impfeiter ſey, und ſtelle das Gefäß an einen kühlen und tronen Ort, wo jedoch die
Impfs
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