Jahrgang 
Erster Band: Erster Band 1787
Seite
176
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176/ III. Anweiſung, wie die Einimpfung

mehr ftet er den Urinableiter mit dem zugeründeten En! de unter ſeinem, in der Mutterſcheide ſteFenden Finger

' hin, bis in den Uringang, und fährt nun fort, den Urin

äbleiter in den Uringang näch einer Horizontallinie ſanfte bis in die Urinblaſe zu drücken. Sobald derſelbe mit den Seitenlöchern in der Urinblaſe angelanzet iſt, fängt der Urin an, aus dem äußern Ende des Ableiters auszuflieſ: ſen.= Man hat ſowol bey der natürlichen als einge? iimpften Seuche benierket, daß bey fetteim Vieh zum öf; kein eine Entzündung des Halſes eintrete, wovon die Kennzeichen folgende ſind; der Häls wird hinter den Kinn: backen di>, und die(Beſchwulſt iſt mit Hike und einer geſpannten Haut begleitet, das Vieh ſtret den Kopf voraus, und athmet ſehr beſchwerlich mit einem rauſchen den Ton. Dieſer Zufäll iſt deswegen gemeiniglich tödts lich, weil das Vieh binnen kürzerer Zeit verre>et, als die anzuwendenden Hülfsmittel, die Zertheilung der Ent? zündung bewirken können. Es wird aber durch zuvorige ſpärliche Futterung, und durch vorheriges Aderlaſſen der? gleichen Zufällen vorgebeugt. Wäürde ſich aber dennoch eine Halsentzündung einfinden, vnd durch fleißiges Beob achten gleich Anfangs entdeckt werden, ſo können folgen? de Mittel Nußen ſchaffen: man öfne dem Vieh beyde Milchadern am Bauche und laſſe eine ſtarke Portion Blut abflieſſen 3 nachmals gieſſe man auf ein Pfund zerſtoßene Silberglätte 3 Quartier guten Eſſig, und laſſe es ſo lan!

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