der Rindviehſeuche zu verrichten 2, 17%
ge kochen, bis davon ein Quartier eingekocht iſt, alsdann ſeße man es vom Feuer und bewahre es zum Gebrauch, - Zu einem Pfunde dieſes mit Silberglätte gekochten Eſſigs gieße man vier Quartier Kalchwaſſer, und waſche damit nicht nur alle Stunde den geſchwollenen Hals, ſondern befeuchte zugleich Lappen in dieſem Waſſer, und lege ſie Über die Geſchwulſt. Dabey ſpuühle man den Rachen zum öftern mit Waſſer aus, worin etwas Sal ammoniacum aufgelöſet worden, Vier Loth Sal ammoniacum in zwey Quartier Kalchwaſſer aufgelöſet, ſind hierzu dienlich. Demjenigen kranken Vieh, welches viel huſtet und damit beweiſet, daß deſſen Lungen. ſtark entzündet ſind, bekömmt es überaus wohl, wenn ſie täglich ein oder etlichemal den Dunſt von folgendem Dampfbad einzuathmen bekommen: man nimmt nemlich 2 Hände voll Fliederblumen( Flor, Sambug,) und eben ſo viel rohe Gerſte, und kochet die/ ſes mit drey Quartier Waſſer; wenn es recht ſtark kocht, ſo gießet man alles in einen Eimer, und ſchüttet ein halb Pfund Weineſſig hinzu 3; man hält dieſes Decoct in dem Eimex dem Vieh ſo vor das Maul, daß es den auffteigens den Dampf einathmen muß,: Zu dem Ende es auch dienlich iſt, dem Stü Vieh
ein Tuch über den Kopf und Eimer zu hangen. Der Dampf kann allenfalls dadurch vermehrt und erhalten Neue Abhandl, 1, Band. M wer!


