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172 III Anweiſung, wie die Einimpfung
trägt es ſich aber zu, daß das Vieh nach zurügebliebe, nem Durchfall verſtopfet wird, wovon denn die Kennzei“ ehen folgende ſind: das Stü Vieh" ſtehet ruhig vor ſich hin mitniederhangendem Kopf, und ohngeachtet die Kenn? zeichen der Seuche in den Augen, und in Detracht des Ilusflufſes aus der Naſe ſich zu beſſern ſcheinen, ſo will daſſelbe dennoch nichts freſſen, dabey höret man ein ſtile tes Anfken und ohne etwas zu freſſen, ſo fällt der Leib dens no<h nicht zuſammen, ſondern bleibt ſo die wie zuvor; es legt ſich ruhig hin, liegt ſtille, und wenn es geraume Zeit gelegen hat, ſtehet es wieder ganz traurig auf, und beym Acht geben auf den abgehenden Miſt in der Streu, wird man gewahr, daß derſelbe zurücke bleibt. Zn die» ſem Fall diener alle 2 oder 3 Stunde folgendes Clyſtier zu geben: Man nehme Kamillenblumen und Weitzenkleye, von jedem eine Handvoll, koche es etliche Minuten in ein Huartier Waſſer 3 alsdann ſeihe man die Brühe durch ein Tuch, hierzu miſche man 6 Loth Leinöl und applicire es. Solches wird alle Stunden einmal und ſo lange wiederholet,
bis Defnung erfolgt. Wenn das kranke Stü> Viel) viel aus dem Maule ſchleimet und aus demſelben übel riecht,
dabey, wie ich bereits geſagt'habe, das Maul und die
Zunge wund wird, dieſe von Haut entblößete Stellen » dunkelroth ſind, und dabey ein brandiges Anſehen haben,
fo wird das Vieh ohnfehlbar ſterben. Sind ſie aber hell! voth
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