Jahrgang 
Erster Band: Erster Band 1787
Seite
168
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168 IIL Anweiſung, wie die Einimpfung

ganz gelinde durchſeuchen; bey andern erfolgen kurz dar? nach einige Durchfälle,' die aber nach etlichen Abgängen verſchwinden; und wenn der Miſt, ohne glänzend zu ſeyn, mit mehrerer Feſtigkeit abgehet,."ſo giebt dieſes ein weſentliches Kennzeichen ab, daß das Vieh beym Durchſeuchen ſey. Bey ſehr gelinder Seuche kömmt es zwar' zum öftern nicht zum Durchfall; allein, den gläns zenden Miſt habe ich noch allezeit wahrgenommen,

Dieſe ſv eben beſchriebenen Zufälle, welche als Kenn? zeichen der Krankheit angeſehen werden müſſen, ſind bey einer ſehr gelinden und gutartigen Impfſeuche, bey eini- gem Vieh ſo geringe, daß einige davon kaum bemerkt werden 3; und in dieſem Fall halten dieſelbigen auch nur einige Tage an, Tritt alsdann die Beſſerung wieder ein, ſo fängt das Vieh an beſſer zu freſſen und zu ſaufen, es käuet wieder, in den Augen verſchwindet die Röthe und zugleich auch der Eiter, der Ausfluß aus der Naſe wird geringer, und dann und wann kömmt eine gallerthafte

Portion Eiter in den Naſelöchern zum Vorſchein, den

aber das Vieh ſogleich hinwegle>tz oder, wenn dies nicht geſchieht, ſo fällt derſelbe, ohne an den Rand der Na/ ſelöcher anzukleben, herab. Das Viel) wird überall munterer, es hält ſeinen Kopf höher, der Keichhuſten wird ſelten oder gar nicht mehr gehöret, der Leib, der zuvor ſtark zuſammen gefallen war, wird wieder breiter; die Seuche iſt aber alsdann gefährlich, wenn die Kenn-

zeichen