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der Rindvlehſeuche zu verrichten 1, 167
dieſer Keichhuſten nebſt andern'Symptomen ein weſent liches Kennzeichen der Seuche iſt, ſo iſt es doch eine gute
-Vorbedeutung, wenn das Vieh denſelben nur ſelten hs-
xen läßt, und derſelbige bald nach der Krankheit wieder verſchwindet, Hingegen gieht er ein böſes Vorbedeutungss zeichen ab, wenn er ſich einige Tage nach der Einime pfung einſtellt, und-oft gehöret wird. Wenn nun die Seuche wirklich vorhanden iſt, ſo werden. die Augen roth und ſtehen voll Thränen; dieſe dringen endlich tropfen? weiſe aus den Augen heraus, und laufen an den Backen herunter, Nach vier und zwanzig Stunden wird dieſe Thränenſeuchtigkeit dicker, und nach und nach in Eiter verwandelt,- Mit dem Thränenfluß pflegt"auch der Schleim aus der Naſe in flüſſiger Geſtalt auszufließen, und das Thier, wenn es ſehr kranf iſt, verabſcheuet ſols hen zu le>en; auch hört es auf wiederzukäuen, der Bauch wird ſchmal und fällt platt zuſammen, die Hörner werden oftmals, und insgemein Vormittags um 10 Uhr, Nachmittags aber nach 4 Uhr bald warm und bald wieder kalt, und ſo wie die Augen viel oder wenig poth ſind, ſo verhält ſich auch die Hie der Hörner. Sind die Augen ſehr ſtark entzündet, ſo pflegen auch die Hör! ner heiſſer zu ſeyn, als wenn die Augen weniger roth ſind; Der abgehende Miſt pflegt bey einigem Vieh beym Eintritt der Krankheit etwas weicher und glänzend zu werden, und hierbey bleibt es insgemein bey denen, die
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