Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
310
Einzelbild herunterladen

62Veber die: vortheilhafteſte Methode,

nige ſeen dieſein ſaamentragenden Hanf in Bin- dein aufseinen oder-mehrere Haufen, binden Stroh umher; und; laſſenſo den: Saamen-nächreifen, aus der): Abſicht, ihn. für Vögel zu bewahren 3'als lein ni<t nur verdtrbtviel. Säame*, ſondern es wird. aüch der Hanf dadurch mürbe Feinächt.

Hieranf bringt man den Hanf wie den Flachs, in Bindeln von 15 Händevoll, ſo daß. der Jus eines Bindels auf den Kopf des andern Seleget werde. Doch iſt es beſſer, dieſen lezten Theil, wie den erſtern einige Tage abermals an der Son- ne zu tro>nenz deun je reiner die Blätter und 'Saqamenbehältniſſe abtro&nen!,"deſto"beſſer rös tet er: bens Nu

Dieſes Röten geſchiehet eben ſo,wie beym Flahſe; 8 bis 10 Tage muß er, je uachdem er grob iſt,. im Waſſer zu bringen. Hierauf, wird er abermal an Zäunen und Stangen aus-einander gebracht. Sobald er getronet iſt, kann, er ſo aus der Sonne gebro<hen werden, odex zuvor im Baofen geröſtet werden.

Einige behandeln ihn wie den Flachs, ohne ihn zu röten, allein er wird davon ſchwarz und mürbe, zumal wenn er viel Regen bekömmt.

S. 57-