Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
309
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den Flachs- und Hänfbau zu betreiben, 61

beym 1mehrern Betreten ben. zurüFbleibenden"ſaas mentrageuden- Hanf zu verderben.: Man bringt dieſen Theil, der der beſte iſt, enrweder allein zus Waſſer, läßt ihn zuvor allenfalls zäunen und ſtangen;van der Sonne etwas tro>en werden, da man ihn händevoll kreuzweis gegen die Sonne ſe- Bet, und verfährt mit dem Einbringen wie beym Tlachſe,- nur daß man ihn nicht in ein ſumpfiges Waſſer bringen kann; oder man läßt ihn ſo lan» ge tronen, bis der ſaamentragende Hanf aufge2 zogen, und mit ihm ins Waſſer gebrac<t werden fänn.

rx; 1 Richt lange nah. dieſer. Sammlung» wird:.der Hanf, wenn er gelb wird, und die Saamenkap- ſeln ſchwarz werden, und ſich öfnen, aufgezogen, 'glei< wie jener händevoll, als zum Brechen ge- höret;vben und in der Mitte mit einem Halme "aus" ihm ſelbſt zuſammen gebunden, kreuzweiſe ?an die Sönne geſezet und getronet; hierauf auf 'einem'Tuthe' auf der Stelle, oder ſonft wo gedro» ſchen." Der Saame wird ſodann aufgenommen,

der Hanf zum zweitenmal gedroſchen, nnd ſo im- mer der Saame geſammlet z;. der lezte Saame iſt

nic<t ſo gut als die beiden erſtern. Der ſo ge» ſammelte Saame wird yun in der Sonne auf- <hern getro>net, weil er ohne das erſti>t. Eis

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