60 Ueber die vortheilhafteſte! Methode,
Dies giebt einen ſ<önen weißen Flachs, jes doch hat derſelbe etwas hartes an ſich.
ß. 55-
Der Hanf kann'und darf nicht gewietet wers den, weil er bricht; er erſtidet aber das aufge? hende Unkraut von ſelbſt, um ſo mehr, als man ihn zwar auf eine feſten doch lo>er gemachten Boden geſäet hat, in welchem er ſchnell über das aufgehende Unkraut fortgehet.
E*? 56;
zn frnhtbaren Sommern kant der Hanf bald
ua<h Johannis und überhaupt, wenn er mit ſei? nen Blättern gelb geworden und ſiäubet ,. aufge. nommen. werden«„Dies ilt jedoch nur ein Theil des Hanfes nemlich der, welcher keinen Saawen träget, und nach dem hieſigen Provincialausdruck, Hänpfhiu. geneunet. wird, wahrſcheinlich, weil er dem Hanf nachſtehet, d. i- kürzer iſt. Er wird oft 3 bis 4 Jus lang, und iſt deſto gedeilicher, und feiner, gleich wie der Flachs, je dier er ge? ſäet worden. Im Aufziehen deſſelben macht man mit vieler Behutſamkeit Stiege, faßet 2 bis 3 oder mehrere Stangen, und ziehet ſo links und rechts ſo weit als möglich deſſelben auf, um nicht ! beym


