dein Flachs- und Hanfbau zu betreiben. 57
nimmt, ſo, vaß von mehrern Händevoll das un* rerſie gegen das oberſte Ende an einander zu lie gen komme; hierauf reibet man die Saamenbe- hältniſſe ſv fort, oder am. folgenden Tage ab, auf- einer eiſernen Nappe, wie Fig. I1 a) die auf der Tenne, oder ſonſt in einer und der an- dern Wand, mit einem in der Mitte oben und unz ten angebcac<hten ſtarken Stange befeſiiget wor- den; legot den gerepten Flachs, wie er war aber mals in Bindeln, und bringt die Saamenbehält- niſſe dünne auf einen Boden, die alle Tage um»- gerieben werden, bis ſie völiig getro>net worden, da ſie ſodann gleich zerſchlagen, und der Saame gereinigt werden kann,
Den Flachs ſpreuet man ſodann auf einen kurz begraſeten, nicht zu niedrig liegenden, oder da, wo das lange Gras kurz zuvor abgehauen worden, keinesweges auf Stoppeln oder gar auf bloße Erde, weil diejenige Seite des Flachſes, die auf der Erde liegt, ſto>et. Nicht eher als nac< 6 Wochen nehme man den Flachs auf, und binde ihn auf obige Art in Bindeln.„Hat er viel Regen bekommen, ſo kann man ihn wohl in der Ften Woche aufnehmen,
6.92:


