Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
303
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REET EETIT ET I

ven Flachs- und Hanfbau zu betreiben, 55

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VII. Die Wartung des Flachſes und des Hans fes auf dem Lande in Rücſicht auf den Bo2 den, Witterung und Jahreszeit?

Verſtehe ich dieſe Frage recht, ſo begreife i< daruntrr das, was man vom Aufgange bis zum Röſten derſelben zu thun habe.

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Sobald der Flachs Herder geſeßet, kann er gewietet werden 3 Iſt vas Erdreich feſt, ſo jäte man das Unkraut allererſt nach einem Regen aus, weil das Unkraut mit demſ2lben mehr hervorge? het, und leichter ausgeriſſen wird ,- auch der ge? reinigte Flas darnach beſſer fortgehet, und durch den ſchnellen Wa<sthum deſſelben das etwa nachfolgende Unkraut mehr erſtiFet wird, Iſt ia dem Fiachſe kein Unkraut vorhanden, ſo laſſe man ihn dennoch überkriehen, oder überziehe eine Walze mit den Händeu- Die Erfahrung lehret, daß dieſer Flachs beſſer fortkömmt,

Hat der Flachs, ohne einen Regeu abwar- ten zu können, gewietet werden müſſen, und kommt gleichwol bey einen nachfolgenden Regen eine Menge Unkrauts zum Vorſchein, ſo muß man

ihn