Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
302
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5:4; Ueber die vortheilhäfteſte Methode.:

6.1563

Im Fall man vielen Säamen gewinnen will, ſäe man dünne, ordentlicher weiſe aber ſäet man T Scheffel Berliner Maaß.auf T8Co guten Schritten.

Gen: 47.

Der Sämann fange auf dem AFer zur Lin» fen an, nehme die re<te Hand voll Saamen, werfe ihn unvermiſcht mit geſperrten Fingern je 2 Schritte vor ſih, und x Schritt, wenn er ge- mengt worden, zur linken Hand. Am Ende des A>ers kehre man hinlängſt auf diejenige Stelle zurü>, wohin das erſte Saamenkorn aus dex Hand fiel, und verfahre zurü> gehend mit den Säen wie vorhin; So in die Breite, und abermals dünner in die Länge ſäe man den Leinſaamen, doh iſts gleich, ob man mit der Rechten ſo, oder mit beyden Händen ſäen wolle, wenn man nur egal ſäet, weshalb man nie im Winde ſäe. Dies gilt auch vom Hanfſäenz ob.ihn gleich einige nur zweymal ſäen. Bey warmer Witterung geht der Leinſaame am z5ten bis 6ten Tage, bey kälterer am Sten bis 9gten Tage auf. Im erſten Fall er- erſcheint der Hanfſaame am 8ten bis 9ten Tage, im leztern in der 2ten, wohl 3ten Woche.

6. 48: