den Flächs- und Hanfbau zu betreiben, 53
. dem Erdfloh zu bewahren, 1daß man die Saat
nie in ein zu dürres Erdreich bringe.
Wenn man den Leinſaamen auf ein ver» miſchtes' loſes Erdreich kurz vor einem Regen ſäen kann, ſo muß man das doch nie auf einem feſten Leinboden thun, weil der Regen eine harte Rinde macht, die dem Flachs nactheilig iſt Ereignet ſich dieſer Fall, und der Saame kann wegen ei- nes ferner ausbleibenden Regens nicht gehörig her- vorkommen, ſv iſt auzurathen, daß man das Land mit einer Handreibe aufreibet, Der Verfaſſer hat dieſes verſuc<t, und bekam, wie wohl viel Saas we geleimet sls eine Nadel oben lag, den beßten
Flachs.
Wenn wan ſhon in der Mitte des Aprils Leinſaamen ſäcn kann, ſo geräth dvh der im May vom 1 bis 12ten ſicherlich beſſer, um wels <e Zeit man Hanfſaamen ebenfalls ſaet.
69%. 4955
Den Hanfſaamen ſae man allein in ein un»
geegtes Erdreich, damit beym Aufgehen wenig oder gar kein Saame oben. komme, denn die Vös gel verzehren den oben liegenden Saamen,
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