52. Ueber die vortheilhafteſte Methode,
Außöſaatzeit nicht wohl hinausſeßen läßt,"beidet- ley“Saamen auf. einen„ungeegten AFer, und bringe ihn mit der Egge: ein. Beſſer, aber iſts, wenn. man den Leinſaamen nach einem dur<hdrin- genden Regen ſäen kann“, weil nicht nur der,c,dem Tlachs ſchadende| Erdfloh in der TroFenheit des Erdreichs ſich'geaerirt ,- ſondern der Saame"dop- pelt aufgehet, wenn;nicht vald ein Regen. erfolgt. 9lm allerwenigſten muß man daher den Leinſaa- men auf ein geegtes, trö&nes Land ſäen, viel- mehr das Land bey tro&ner Witterung friſch'um» arbeiten, wäre es auc< zum gtenmal, und' ſo be- ſtellen. Iſt ein erwünſchter Regen gefallen, fo ſiürze man den N>er, esge ihn, und beſäe ihn hierauf mit dem Leinſfaamen, den man ſodann einegget 3 dies alles jedo<h nur dann ," wenn das Qand nicht allzufeuchte geworden, weil ſolches ſich nicht ſogleich bearbeiten und wohl beſtellen" läßt, ſondern erfordert,- daß man mit"der Beſiellung einpaar. Tage warte. Am folgenden Tage reibet man das beſäete Land beſonders mit einer Hand» reibe, und ſammlet die etwanigen Steine und Hinderniſſe des Wachsthums, d. i. ſc<hlichtet das Land.
Gerade. iſt das nach langen Bemerkungen, die
ich angeſiellet, das einzige Mittel, den Flachs vor dem


