80 Ueber die vortheilhafteſte' Methode;
CG 41.
Einen feſten Boden reiße man im KE zuvor einmal um, und- egge ihn zugleih. Ein vermiſchtes loſes Erdreich ſtürze man erſt im Früh» jahr ſo zeitig als möglich. Nach einigen Wochen wird dieſes,(o wie auch erſieres im Frühling ſo zeitig als möglich geegget 3 hierauf bringe man kurzen und dem Lande angemeſſenen guten Dün»- ger auf dieſem AFer, und ſtürze damit den AFer zum 3tenmal. Auch geräth der Flachs zum öfs tern, wenn man das Jahr zuvor zu andern Früch- ten das Land ſtark gedünget hat, und ihn un? gedüngt beſtellt,
Q.' 42.
Neue Ländereyen higegen dünge man im Herbs ſite mit kurzen Dünger, und pflüge ihn zu glel- <her Zeit unter, und laſſe fie ungeegget bis zur Saatzeit als völlig zubereitet liegön. Dieſe ſind aber ſo nur zum Flac<sbau ſc<hiäli<h; will man ſie aber zum Hanfbau gebrauchen, ſo müſſen ſie zeitig im Frühling zum 2tenmal, und zwar tief in die Ouere geriſſen, und ſpät zur Saatzeit abermals tief in der Länge geftürzet, nud jedesmal mit ſchweren eiſernen Eggen geegget werden, Die Erfahrung lehret, daß die alſo begrbeiteten Län?
dereien


