3:4 1. Ueber die Stallſutterung.
Balken die weggenommenen Ständer wieder auf dieſe Schwelle ſiellen, und. eine neue Plate dar über legen. Den Stall müßt Ihr nun ſo hoch ausfüllen, daß die. Ahle daraus auf deu Hof abs flieſſen kann, wozu man einige Oefnungen. unter der Schwelle hinter dem Viehe. ma<t.- Daſelbſt müſſen auch etlihe Thüren angelegt werden, daz mit das Vieh gleih aus ſeinem Stalle, heraus und herein kommen. könne, ohne über die Diele zu gehen, Dur dieſe Thüren wird denn-:auc< viel bequemer: ausgemiſtet, Die Dreſchdiele wird zwar. dadur< ſchmaler, in den meiſten een pen wird ſie indeſſen breit genug bleiben,
24. Was hat man denn übrigens bey der Futterung hauptſächlich in Acht zu neh- men?
I< will Euch vorerſt folgende Regeln gebeu:
Erſtlich: das Vieh muß das Futter zu ge- höriger Zeit, und in kleinen Portionen haben,
Zweptens: Ihr dürft den jungen Klee, ehe er die Blüthe zeigt, nicht ohne Vorſicht, auch nicht anders,/ als mit Stroh oder Heu,. zu Heſel geſchnitten, geben.
Drit-


