Il:"Ueber die Stallfütterung, 33
auch bey dem“ ſtärkſten Unterſireueu, gar bald bis an die'Knie im Schlamme ſichen würde.
In re<t gut eingerichteten Ställen hat many vor dem Viehſtande her, Hillen für das lange, und darunter Krippen, für das kurze Futter. Shr' könnt aber?nur' ein drey Fuß breites Geſtell, von gnten Brettern oder Bohlen, auf einer, ei? nen halben Fuß hohen Unterlage vor dem Viehs fitande hermachen, und davor ein 9 Zoll hohes Brett befeſtigen, damit das Vich das Futter nicht hinabſ<nauben könne. Hiervon könt Ihr kurz und lang, naß und troen futtern 3; den Waſſer? eimer darauf ſeßen, es leiht mit dem"Beſen abfegen, und troen erhalten, weil die Luft dar? unter durchziehet.
Die Viehdielen, wie. ſie hier zu Lande ein» gerichtet ſind, ſchien ſic re<ht gut zur Stall- fütterung 3 denn Ihr könnt den Klee auf der großen Diele ausbreiten, von ſelbiger ihn gleich in die Krippe werfen und das Vieh ſtehet auch luftig: Aber Eure Ställe ſind dazu durc<gehends zu ſc<mal, oft uur 8 Fuß breit. Daher müßt Ihr, wo das Vieh zur Stallfütterung ſtehen ſoll, die Höftſchwelle ſamt Ständer,- ſoweit ausſchnei- den, als dieſes Vieh reichet;“ die Shwelle 2 Fuß mehr auf die Diele vorrüFen und zur Tracht der
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