32 II. Ueber die“Stallfutterung.
Es iſt daher nicht rathſam; eine Kuh öfterer,"als höchſtens.6 mahl kalben zu laſſen. Hernach milc<ht man ſie ab, und verkauft ſie fett. Auf die Neigung zum Bullen muß man überhaupt ſehr genau A<t geben, weil ſi die auf dem Stalle- nicht ſo deutlih äuſſert, als auf dep Weide,
Bey der Futterung mußgaber alles genau in Acht genommen werden, und der Stall gut eina
gerichtet ſeyn.
23. Wie muß venn der Stall beſchaf:s fen ſeyn?
Er muß ho<, geräumig, lüftig ſeyn, und reinlih gehalten werden.„Die Viehſtände müſſen 10, no< beſſer 12 Fuß in der Breite haben, da? mit man hinter dem groſſen Vieh frey herum gehen und ausmiſien könne. Sie müſſen, nach hinten zu abhängig ſeyn, und einen vertieften, ausgepflaſterten Abzugsgraben haben, wodurch die Jauche abfiieſſen, und auf die Miſiſtelle, odex zu+ eingegrabene Fäßer|(weil dles der allerbeſte Dünger iſt) geleitet. werden kann. Denn bey vollem grünen Futter miſiet das Vieh ſo dünne und häufig, daß es ohne dieſen Abzugsgraben,
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