IT. Ueber die Stallfutterung, 31
Wetter auf die Stoppel auch wohl auf nah'ge- Legene Kleekämpe und Hegewieſen, um ſolc<he nach der Grummeterndte abzufreſſen.
Im Anfange ward die Einwendung, daß das Vieh nic<t geſund. bleiben würde, häu» fig gegen die Stallfutterung gema<t“ Jezt weiß man aber zuverläſſig aus der Erfah- xung, daß das Vieh, wenn es ordentlich gewar2 tet wird, von dem Stehen auf dem Stalle nicht nur gar keine Krankheiten bes komme, ſondern daß es von vielen Seuchen und Zufällen, denen das Weidevieh ausgeſczt iſt, gänzlich verſchonet bleibe. Selbſt von der auſte- &enden böſen Viehſeuche iſt, auf dem Stalle ges füttertes Vieh, verſchont geblieben, wenn alles umher weggeſiorben iſt. In ſol<en Gegenden, wo Stallfutterung allgemein eingeführt iſt, hat man ſeit 59 Jahren von dieſer Landplage nichts gewuſt, und es iſt ſehr glaubli<h, daß dieſe Krankheit ſich in ſolhen Ländern nie verbreiten werde,
Nicht krank, aber leiht gar zu fett wird das Vieh bey der Stallfutterung, wenn es etwas alt wird. Cs verliert ſich dabey theils der Reiz zum Bullen, theils kalbet es ſchwerer.
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