Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
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30 Il. Veberdie Stallfutterung,

22. Da hat Er wohl recht,"Herr? der Hunger und der Kummer, daß es einem ſo oft misräth, und daß man nicht vorwärts fömmt, benimmt dem Landmann alle Kraft und Luſt zur Arbeit!== Aber kömt denn das Vieh gar nicht aus dem Stalle und auf die Weide? kann es dabey wohl geſund bleiben!

Ihr könnt das Vieh täglich gegen Abend ein oder zwey Stunden auf den Hof laſſen, auch zur Tränke treiben, wenn Ihr Waſſer in der Nähe Habt. Dies bekömmt dem Viehe gut, ob es gleich nicht dur<aus nothwendig iſt, wenn ſonſt alles in A<t genommen, das Bieh geſtriegelt,- gebürſtet, und ihm das Fell, auf den Rügrad herunter, oft gelöſet wir d.

Auf' die gemeine. Weide aber treibk man ſolche Kühe gar nicht. Sie vergehen mehr an Milch, und verſchleppen mehr Dünger, als das Futter werth iſt, was man dadur< erſparen würde. Au werden ſie von anderm Vieh, wos mit ſie nicht bekannt ſind, geſtoßen. Gegen den

Herbſt aber treibt man ſie Nachmittags bei gutem Wetter