Et. Vom Kleebau überhäupf. 19
wie beyim Buchweißen hat,- damit er recht ordentlim< in Schwaden zu liegen komme. Na Beſchaffenheit der Witterung bleibt er 4==8 bis 10 Tage unangerührt lie gen, bis er oben ganz dürre iſt, Fällt indeſſen ſtarkes Regenwetter ein, ſs muß er mit einem Harkenſtiel zuweilen etwas gelüftet werden. Iſt er auf der einen Seite dürre, ſo werden die Scwaden, mit einem Harkenſtiel, behutſam um, und paarweiſe gegen einander gewendet, damit das Heu näher zuſammen komme.
Wenn er nun ganz dürre iſt, wird er Abends fn kleinen Haufen zuſammen gerollet, und Vor“ mittags, wenn er vom Thau no< feu ht iſt, aufgeladen und eingefahren. In der Hiße wür» den zu viel Blätter und Blumen, als das beſte Futter, verloren gehen.
Das Kleeheu muß dann auf dem Boden loFer hingeworfen, und nicht feſigetreten werden, damit es ſich nicht erhiße; nach etlihen Wochen ſet es ſich von ſelbſt. Wenn man aber einen groſſen Vorrath vom Kleeheu hat, ſo thut man am beſten eine Seime(Fimme)' zu machent. Darinn hält es ſich am beſten, ſelbſt wenn es
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