10 1, Vom Kleebau überhäupt,
dies rathſam: nemlih wenn die Witterung bey ſtrengem Oſiwinde zur TroFniß" auläßt, wobey der Klee im Keimen verdorren könte, wenn er nicht einigen Schuß hat; oder zweitens, wenn man das Sommerkorn will reif werden laſſen, und das Land den Kleewuchſe ſo ſehr gün- ſtig iſt, daß wan beſorgen muß, der Klee werde das Korn überwachſen. Man. kann des- finger? Iang aufgewachſenen Korns ohnera<htet, den Klee mit einer,.mit Dornen dur<flo<htenen Egge über- ziehen, und dann eine hölzerne Walze darüver Herlaufen laßen. Das: Walze» iſt eine ſehr nüßliche Sache, und thut auch dem ſchon aufge? Jaufenen Korne ſehr gut. Der leichte Sandboden erhält dadurch wider das Ausſohren der Luft mehr Feſtigkeit, und im ſchwereren Boden werben die Klöſſe zerdrü>t. Nur mnß es bey troFner Wit»
terung geſchehen.
6."Welches. iſt die beſte Zeit zum Aus- ſäen des Kleeſaamens.?
Von Ende Aprils an, bis in die Mitte des Zunius. Es kömt hauptſächlich auf die Witte- rung au. Die Witterung muß tro>en ſeyn, do< ſo, daß man bald Regen hoffen kann. Ferner muß man ihn bey möglichſter Windſtille ausſäen.
Weil


