Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
11
Einzelbild herunterladen

[Vom Kleebau überhaupt, IT

Weil der Thau dem"geſhwinderen Keimen aller Saamen' zuträglich iſt/ ſo thut man bey troFener Witterung gut, den Klee gegen Abend auszuſäen und ihn den folgenden Morgen, wenn der Thau nohniht ganz abgetro>net, einzueggen.

7. Hat man denn nachher noch weiter was damit zu thun?

Weiter nichts! Es komt nun darauf an, ob Ihr das Sommerkorn reif werden laſſen, und zu gehöriger Zeit einerndten oder ob"Ihr es abfut- tern wollt?

Das Reifwerden des Korns ſchadet dem Klee nichts, wenn Ihr ihn erſt im folgenden Jahre bee nußen wollt, Zwiſchen dem Stroh iſt viel auf- gewachſener Klee; alſo iſt es ganz vortrefliches Futterſtroh. Iſt die Witterung na< der Erndte gut, ſo könnt Ihr noch wohl in demſelben Jahre etwas jungen Klee mähen. Aber ja ni<t nach Michaelis! denn wenn der Froſt den entblöſien und abgeſchnittenen Kleehalm trift, ſo thut er ihm großen Schaden,

Wollt Ihr es aber abfuttern, ſo mähet den Hafer, die Gerſte oder das Mengfutter,' ſo bald

fich die Rehren zu zeigen anfangen, Zum erſfen? mahl