Druckschrift 
Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
Einzelbild herunterladen

222 Neunzehntes Kapitel. Die Pflege der Naturwieſen.

Solche Geräte ſind jedoch nur ein Notbehelf für Wieſen mit lockerem, vermooſtem Boden, wo ein Umbruch nicht möglich iſt, oder wo die künſtliche Beraſung Schwierigkeiten bietet, wie z. B. bei Moorboden. Wo dagegen die Umackerung möglich iſt und die Ackerkultur einigen Ertrag verſpricht, da iſt es beſſer, man pflüge

Fig. 150. Auras'er Wieſenegge, Modell 1902, Reinigungsvorrichtung in Tätigkeit.

die Wieſe um, vertilge das Unkraut, lockere und durchdünge den Boden und erzeuge nachher durch künſtliche Anſaat einen regel⸗ rechten Raſen.

Das Verwundungsverfahren und das Nachſäen von Grasſamen.

Durch alle genannten Behandlungen mit der Wieſenegge, dem Wieſenkulturpfluge u. ſ. f. wird der Stand des Raſens gelockert. Wenn auch ein großer Teil der zerſtörten Pflanzen zu den Un⸗ kräutern und den minderwertigen Pflanzen zählten, ſo haben die⸗ ſelben doch dazu beigetragen, den Beſtand zu ſchließen. Nach der Bearbeitung weiſt der Raſen deshalb mehr oder weniger große Lücken auf und die nackte Erde iſt an vielen Orten an der Ober⸗ fläche. Die leeren Stellen werden auf graswüchſigem Boden zwar

in

Ja, verz

ſ

Nadh Dur