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Das Verjüngen der Wieſen. 221
ingenieur Bruno Schneider und in neueſter Zeit wieder von Okonomierat Touſſaint in Baden⸗Baden in Vorſchlag gebracht worden, auf deſſen Veranlaſſung die Pflugfabrik Gebr. Eberhard in Ulm a. D. den Wieſenpflug„Sappeur“(Fig. 148) konſtruiert hat, mit welchem man auf den Feldwieſen in Abſtänden von 40 bis 50 cm im Herbſt 17 em tiefe Gräben zieht und im Frühjahr nach einer kräftigen Düngung wieder zueggt. Dazu gibt man eine Gras⸗ ſaat von 20— 25 kg per Hektar.
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Fig. 149. Auras er Wieſenegge, Modell 1902, zur Arbei geſtellt.
Ein zu demſelben Zwecke dienliches Gerät iſt der Laacke'ſche Wieſenkulturpflug und der Schälriefer oder Raſenimpfer von Groß& Co. Letzterer zieht mit Schneidemeſſern auf einmal in Abſtänden von 30—40 cm zwei oder drei 3—7 em tiefe und 2— 3 em breite Riefen in den Raſen. Später brachte genannte Fabrik eine ſtellbare Egge mit Raſenmeſſern in den Handel. Das allerneueſte und vollkommenſte Gerät derſelben Firma iſt aber die Auras'er Wieſenegge(Fig. 149 u. 150), mit welcher man in Abſtänden von 7 cm auf einmal 24 Rillen in die Narbe ziehen kann.
Sie beſteht aus zwei zickzackförmigen Eggen mit meſſerartigen Zinken. Durch eine gut funktionierende Reinigungsvorrichtung können die Zinken während der Arbeit gereinigt werden.
Eine ähnliche Reinigungsvorrichtung beſitzt Bambergers Wieſen⸗ egge von Fr. Hollmann& Sohn in Oberndorfer Hütte bei Braunfels (Rheinprovinz).


