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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
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Viertes Kapitel. Die einjährigen Futterpflanzen.

Die gelbe Lupine wird auch in Miſchung mit Peluſchken,

3— Serradella, Roggen, Hafer und Erbſen gebaut.— Die weiße und die blaue Lupine eignen ſich wegen ihrer Bitterkeit nicht als Futter und ſind zu hart⸗ ſtengelig, weshalb die Schafe ſie verſchmähen.

Die„weiße Lupine“ des Handels iſt in der Regel nichts anderes als eine weißſamige Form der blauen Lupine(Lu- pinus angustifolius var. leuco- spermus). Die echte weiße Lupine (Lupinus albus) wird ſelten gebaut.

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14. Die Ackertreſpe.

Fig. 41. Gelbe Lupine, Lupinus luteus L. Die Ackertreſpe(Bromus Blühende Pflanze und Wurzelſtock. a Blüte arvensis) wird in neuerer Zeit

Arn ne ende der Sülte dan uue Lune. auf leichtem Boden als Futter

angebaut. Sie wird im Auguſt oder Anfang September geſäet und gibt Ende Mai oder Anfang Juni nächſten Jahres einen ergiebigen Schnitt.

Die einjährigen Futtergewächſe werden öfters auch als Grün⸗ düngungspflanzen kultiviert. Unter dieſen kommen beſonders die ſchmetterlingsblütigen Arten in Betracht, weil dieſe imſtande ſind, den freien Stickſtoff der Luft zu aſſimilieren und ſo den Boden an dieſem wichtigen Nährſtoff zu bereichern. In der Regel wird der Landwirt jedoch beſſer tun, dieſe Pflanzen zu verfüttern, da die Pflanzennährſtoffe hernach im Dünger doch dem Boden zum größten Teil wieder zu gute kommen. Eine Ausnahme macht die Lupine, bei deren Verwendung als Futter ſehr enge Schranken gezogen ſind. Dieſe wird deshalb für lockeren Sandboden als Gründüngungspflanze immer eine hervorragende Rolle ſpielen.

Die meiſten Grünfutterpflanzen ſind ſehr dankbar für eine paſſende Düngung, die Schmetterlingsblütler beſonders für eine