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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
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12. Die Serradella.— 13. Die gelbe Lupine. 51

wird dieſes Unkraut unterdrückt. Die Serradella iſt ein Sommer⸗ gewächs. Sie wird von Mitte April bis Mitte Juli geſäet.

Man drillt ſie oftmals Ende April bis Anfang Mai in Winterroggen und erntet dann nach Aberntung des Roggens im Herbſt einen Schnitt.

Sehr empfehlenswert ſind die Miſchun⸗ gen von Serradella mit weißem Senf oder Spörgel, ſeltener iſt die Miſchung mit Buchweizen(ſ. oben).

Neuhaus⸗Selchow empfiehlt folgende Gemenge:

1. Auf magerem Boden, Ende April geſäet: 40 kg Serradella und 20 kg weißer Senf. Der raſch wachſende Senf wird in der Blüte gemäht, worauf die Serradella ſich entwickelt und einen zweiten Schnitt gibt.

2. Auf leichterem Boden, zeitig im Früh⸗ jahr geſäet: 40 kg Serradella und 20 kg Rieſen⸗ ſpörgel. Letzterer gibt dann den erſten, erſtere den zweiten Schnitt. Tig 40. Serraball de 3

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Man ſchneidet die Serradella in voller dpas Setixue Brot, a Blüte. Der Same, wie er im Handel vor⸗ b vefeheeſwergee we Pries kommt, iſt noch von der Hülſe umgeben watie hrühe aroei, venn (Fig. 40). Derſelbe iſt oft ſchlecht, weshalb beim Ankauf Vorſicht nötig iſt. Die Hülſen und die in denſelben eingeſchloſſenen Samen werden durch das Beregnen und mit dem Alter

dunkelbraun bis ſchwarz.

13. Die gelbe Lupine.

Die gelbe Lupine(Fig. 41) iſt wie die Serradella eine ausgeſprochene Sandpflanze, iſt wie dieſe empfindlich gegen Kalk und hat nur für Sandboden einen Wert. Die Pflanze hat aber einen Giftſtoff(das Iktrogen), der dem Vieh nicht zuträglich iſt. Einzig das Schaf kann denſelben vertragen, wenn nicht allzu reichliche Mengen gegeben werden. Die Lupine iſt alſo ein Lückenbüßer. Man ſäet den Samen Mitte März bis Mitte April und hat dann nach 20 bis 24 Wochen einen ergiebigen Schnitt. Die Ernte findet erſt nach dem Anſatz der erſten Hülſen ſtatt, weil die Erfahrung gezeigt hat, daß dann das Futter den Schafen zuträglicher iſt. Die Pflanzen werden ſowohl grün verfüttert, als zu Heu gedörrt.

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