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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
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Natürliche Beraſung nach Getreide. 9

friſchen Böden eine Filzdecke. Auf leichteren, beſonders etwas eiſen⸗ ſchüſſigen Bodenarten entwickelt ſich der kleine Sauerampfer (Rumex Acetosella) zu einem dichten Beſtand. In tieferen Lagen überzieht der kriechende Hahnenfuß(Ranunculus repens) mit ſeinen weithin kriechenden Stolonen den Boden mit einem förm⸗ lichen Netz, gibt aber ſchlechtes Futter und geringen Ertrag. Alle liefern nicht nur geringen Ertrag, ſondern auch ein geringes Futter.

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Fig. 3. Gemeiner Taumantel, Alchimilla Fig. 4. Gemeiner Geißfuß, Aegopodium vulgaris. a Blüte; b Kelch mit Außenkelch, Podagraria L. a Blüte; b unreife Frucht, in c längs durchſchnitten; d Früchtchen. bei c deren Querſchnitt.

Nach und nach ſtellt ſich auch das gemeine Straußgras (Agrostis vulgaris) ein, das zwar ein feines Heu, aber einen geringen Ertrag liefert. Dieſem ſchließt ſich der Rotſchwingel(Festuca rubra var. genuina) an, deſſen Kriechtriebe ſich, wie diejenigen der Straußgräſer, im Acker jahrelang vermehrungsfähig erhalten. Auf etwas friſchem bis feuchtem Boden tritt ſehr gerne der Sauerampfer (Rumex Acetosa) auf, liefert aber eine ungeſunde, kraft⸗ und ſaftloſe Nahrung. Auch die gemeine Schafgarbe(Achillea Millefolium) fehlt infolge der großen Reſiſtenzkraft ihrer Wurzelausläufer ſelten.