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folgende Beiſpiel illuſtriert:
Einjähriger Egarten thal bei Saalfelden, Salzburg, 1000 m ü. ſchwerem Boden. Unterſucht am 19. Juni 1895.
Zweites Kapitel. Die natürliche Beraſung.
Immer bilden aber noch die Unkräuter und die minderwertigen Arten den überwiegenden Beſtandteil des Raſens, wie dies das
(im erſten Jahr nach Roggen) von Hinter⸗ M., von gutem, reichem, mittel⸗ Eine Durchſchnittsprobe
enthielt: oſo%
Hahnenfußgewächſe Ranunculaceen· 45,99 0 Kriechender Hahnenfuß⸗ Ranunculus repens.. 45,99
Gräſer Gramineen· 35,54 G Gemeines Straußgras Agcrostis vulgaris.. 15,57 M Quecke........ Agropyrum repens..... 14,47 G Wieſenriſpengras Poa pratensisl.. 3,37 M Weiches Honiggras Holcus mollis.. 1,75 U Angergras..... Poa annua.·.. 0,38
Knöterichgewächſe Polygoneen 11,87 U Sauerampfer.. Rumex Acetooeao.. 11,87
Verſchiedene Familien.. 6,60 G Zaunwicke... Vicia sepium-.. 3,03 G Gemeine Schafgarbe.. Achillea Millefolium.. 1,42 U Gemeiner Hohlzahn Galeopsis Tetrahit... 0,99 Acker⸗Ehrenpreis Veronica arvensis-.... 0,66 U Breitwegerich.. Plantago media... 0,22 U Stiefmütterchen.... Viola trieolor...... 90,10 U Rote Schuppenmiere.. Spergularia rubra... 0,07 U Gemeiner Rainkohl Lampsana communis.... 0,07 G Gemeiner Taumantel Alchimilla vulgaris.. ,0,04 G= Gute Futterpflanzen= 23,43% 100,00
M= Minderwertige„— 16,22„
U= Unkräuter= 60,35„
Die kleineren minderwertigen Arten treten bald etwas zurück, während die hochwachſenden Pflanzen mit ſtarken vegetativen Ver⸗ mehrungsorganen ihre Stelle ausfüllen. Der Geißfuß bildet auf lockerem Erdreich oft förmliche Beſtände; die Quecke, der kriechende Rotſchwingel, der kriechende Hahnenfuß, das gemeine Riſpengras, das Wieſenriſpengras, die Zaunwicke, die Vogelwicke, die Schafgarbe, die Wieſenplatterbſe, alles Arten mit unter⸗ oder oberirdiſchen Kriechtrieben, ſind die tonangebenden Arten, während die horſt⸗ bildenden Gräſer mehr zurücktreten. Es geht dies aus folgender Raſenanalyſe hervor.


