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Der rationelle Futterbau : praktische Anleitung für Landwirte und für den Unterricht an landw. Lehranstalten / von F. G. Stebler
Entstehung
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Zweites Kapitel. Die natürliche Beraſung.

Im erſten Jahr des Raſenbeſtandes iſt das weiche Honig⸗ gras noch wenig entwickelt, bildet aber nach und nach den über⸗ wiegenden Beſtandteil. Es iſt aber ein unergiebiges Gras, deſſen Heu ungemein leicht iſt.

Auf leichterem Boden geſellt ſich ihm das ebenfalls durch unterirdiſche Kriechtriebe ſich vermehrende Wieſenriſpengras

Fig. 1. Hundskamille, Anthemis arvensis 1 a Blütenkörbchen von der Rückſeite;

à. Randblüte; Scheibenblüte mit Deck⸗ d Schüppchen; e Fruchtknoten mit blättchen und Bliteedens d Scheibenblüte; Narben und Schüppchen. e Frucht..

(Poa pratensis) bei, das in geringem Prozentſatz als Untergras in der Wieſe ganz am Platze iſt. Wenn es aber dominiert, ſo drückt es den Ertrag herab. Im Jura ſtellt ſich gerne ein geſchätztes Futterkraut, der gemeine Taumantel(Fig. 3) ein. Faſt überall findet ſich der ebenfalls als Wurzelunkraut eine verderbliche Rolle ſpielende Geißfuß(Fig. 4). Zu dieſem tritt oft eine ganze Schar anderer Ackerunkräuter: Die weiße Wucherblume(Leucanthemum vulgare) färbt zur Zeit ihrer Blüte das ganze Feld weiß. Das gemeine Riſpengras(Poa triyvialis) bildet auf den beſſeren,

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