194 Aufſtellung eines Düngungspla s f. eine vollſtänd. Rotation. 9
Thomasmehl und Kaliſalz werden im Gemenge auf die Weizenſtoppeln oder im Rinter oder Frühjahr auf die rauhe Furche geſtreut. Vom Salpeter wird die Hälfte bei der Einſaat, die andere Bi fte im April oder An⸗ fang Mai gegeben.
Es iſt ſelbſtredend, daß ſie angegebenen Salpeter⸗ mengen nur als„in Ausſicht zu nehmende“ bezeichnet werden dürfen, denn von der Witterung und dem Stand der Früchte wird man es abhängig machen, ob genau die vorgeſehenen Mengen zu geben nd. Bleiben beiſpiels⸗ weiſe die Rüben infolge ungünſtiger 8 ſo weit zurück, daß keine Ausſicht iſt, erzielen, ſo wird man die als Ko ſdüngung zu o rwendende Salpetergabe mäßigen; oder ſieht etwa der Weizen im Frühjahr ſo üppig, daß durch die vorgeſehene ſtarke Sal⸗ peterdüngung Lagerfrucht zu bifürchten iſt, ſo wird man ebenfalls nicht die volle Düngung geben. Anderſeits wird man die Gaben ſteigern wenn die Pflanzen den Eindruck machen, daß ſie noch mehr Stickſtoff verarbeiten können, als man vorgeſehen ht.
Jetzt aber die Frage: Vie prüft man, ob der auf⸗ geſtellte Düngungsplan den vorliegenden Verhältniſſen vollkommen entſpricht, oder of er verbeſſert werden kann? Die Prüfung iſt nicht ſchwer Auf einem Acker, der dem Durchſchnitt der zur Gutsnirtſchaft gehörenden Felder möglichſt genau entſpricht,. man 24 Parzellen zu 1 a ab, von welchen je 4 Parall parzellen die folgende Dün⸗ gung erhalten:
Parzelle 1 bleibt ohne Jinguns.
Parzelle 2 erhält die vo grgeſehene Stallmiſt⸗ und Jauche⸗ düngung(alſo 600 kg Stallmiſt und 283 hl Jauche) im erſten Jahr und die Hälfte der Jarchedüngung im zweiten Jahr, im Übrigen aber keine Düngung. Sie gibt durch Vergleich mit Jaaid


