Aufſtellung eines Düngungsplans f. eine vollſtänd. Rotation. 195
auf zelle 1 Aufſchluß über die Wirkung des Stallmiſtes und der auf Jauche. fte Parzelle 3 wird wie 2 gedüngt und erhält außerdem die
im Plan vorgeſehenen Düngungen mit Phosphorſäure, Kali und Stickſtoff, wird alſo genau nach dem für die Rotation auf⸗ geſtellten Plan gedüngt und gibt durch Vergleich mit Parzelle 2 Aufſchluß über die Wirkung der vorgeſehenen Beigaben von künſt⸗ dht lichen Düngern. nd 4 Parzelle 4 wird wie 3 gedüngt jedoch unter Ausſchluß von Stickſtoff. Sie gibt durch Vergleich mit Parzelle 3 ein Urteil
u über die Wirkung der bei 3 gegebenen Stickſtoffdüngung.
3⸗ Parzelle 5 wird wie 3 gedüngt, jedoch unter Ausſchluß von 1 Phosphorſäure. Sie gibt durch Vergleich mit Parzelle 3 ein zu Urteil über die Wirkung der bei 3 verwendeten Phosphorſäure⸗ 5 düngung.
n— Parzelle 6 wird wie 3 gedüngt, jedoch unter Ausſchluß von 3 Kali. Sie gibt durch Vergleich mit Parzelle 3 ein Urteil über 1 die Wirkung der bei 3 gegebenen Kalidüngung.
3 Dieſe Verſuchsreihe wird ſechs Jahre lang durch⸗
n geführt, und die Parzellen werden der vorgeſehenen m Fruchtfolge gemäß mit Futterrüben, Weizen, Hafer, Klee, Weizen, Hafer beſtellt. Die Ausführung der Verſuche ge⸗ ſchieht in genauer Weiſe. Angaben hierüber habe ich im Heft 80 der Arbeiten der D. L. G. und ausführlicher in der Schrift„Die Ausführung von Felddüngungsver⸗ b ſuchen nach exakter Methode“(Verlag von Paul Parey⸗ Berlin) gemacht.
In einer größeren Anzahl heſſiſcher Gutswirtſchaften haben wir derartige Verſuche ausgeführt, und in der Schrift„Die Wirkung von Stallmiſt und Handelsdün⸗ gern“, Heft 279 der Arbeiten der D. L. G., habe ich einen
großen Teil derſelben beſchrieben. Es iſt gewiß, daß dieſe nicht nur Wert haben für die betreffenden Wirtſchaften, in welchen ſie ausgeführt werden und auf deren Verhält: niſſe ſie ſich zunächſt beziehen; ſie haben auch allgemeineren


