3 Aufſtellun in Düngungeplans f eine e vollſtänd. Rotation. 179
Fekhlte an der Volldüngung der Stickſtoff, ſo Ertrag
ſank der
bef an Futterrüben um 184 d d„ Getreidekörnern„ 11,3„ 66„Kleeheu„ 17,9„ 3o Aus dieſen Zahlen erſieht man, daß der Boden für alle drei Nährſtoffe düngebedürftig war. Weder Phosphor⸗ 5 ſäure, noch Kali, noch Stickſtoff durfte an der Düngung
fehlen, am wenigſten der Stickſtoff. Aber das genügt noch
nicht. Wir müſſen prüfen, in welchem Maße die von uns verwendeten Nährſtoffmengen ausgenutzt worden ſind. 2 Auch hierüber geben die Verſuche Auskunft. Wir haben 2 die gewonnenen Ernteſubſtanzen auf ihren Gehalt an 2 Phosphorſäure, Kali und Stickſtoff unterſucht und auf Grund der dabei gewonnenen Ergebniſſe laſſen ſich folgende Angaben machen.
Die Ausnutzung der Phosphorſäuredüngung.
Durch Thomasmehldüngung ſind dem Boden im
Mittel der drei Rotationen jährlich 101 kg Phosphorſäure
zugeführt worden und dieſe Düngung hat eine Mehrauf⸗
nahme von 14,7 kg Phosphorſäure bewirkt. Daraus be⸗
4 rechnet ſich eine 15% ige Ausnutzung der Phosphorſäure⸗
„ düngung. Dieſe iſt als normal anzuſehen. Alſo die von uns verwendeten Phosphorſäuregaben ſind nicht zu hoch
geweſen. Man hat, um eine Mehraufnahme von 15 kg Phosphorſäure zu bewirken, die ſechs⸗ bis ſiebenfache
Menge Thomasmehlphosphorſäure in den Boden zu
bringen. Die 85 kg im Überſchuß gegebener Phosphor⸗
ſäure dienen zur Bereicherung des Bodens mit dieſem Nährſtoff, der nach zehn⸗ oder fünfzehn⸗ oder zwanzig⸗
jähriger Wiederholung von gleich ſtarker Düngung ſich ſo⸗
weit im Boden angeſammelt haben wird, daß die Gaben
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