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Weinberge. 163 Kali Stickſtoff Phosphorſäure 0
für die Erzeugung von Trauben 75 45 2
7 77 834 Holz.* 30 26 10 „Blättern. 45 49 15 zuſammen: 150 120 45
Darf man dieſe Mengen als den unter allen Um⸗ ſtänden erforderlichen Bedarf annehmen? Wir haben bei
unſern Verſuchen, auf ein Hektar berechnet, durchſchnittlich
geerntet: 270 dz Trauben, 32„Holz(Trockenſubſtanz), 30„ Blätter„
270 dz Trauben vom Hektar iſt ein ſo hoher Ertrag, wie er bei Gefäßkulturen als Regel, auf Weinbergen aber nur in Ausnahmefällen erzielbar iſt. Daß wir ſo hohen Ertrag bei unſern Gefäßkulturen erhalten haben, iſt nicht befremdlich, denn jeder Stock war die Vermehrung von ein und derſelben reichtragenden Mutterpflanze und es fehlte ihm weder an Licht, noch an Nährſtoffen, noch an Feuchtig⸗ keit. Aus dem geſchloſſenen Beſtand eines Weinbergbodens aber wird man nur in Ausnahmefällen einen gleich hohen Ertrag erhalten.
Guſtav Fröhlich in Edenkoben, der unfruchtbare oder wenig tragende Stöcke bei der Auswahl von Setzholz auf das peinlichſte vermied und ſeine Weinberge ſehr in⸗ tenſiv kultivierte, hat mir berichtet, daß er im günſtigſten Fall bis zu 300 dz Trauben vom Hektar erzielt habe. Aber das iſt ein ſeltener Ausnahmefall. Bei Verſuchen, die wir auf einem noch jungen Weinberg zu Dittelsheim in Rheinheſſen ausgeführt haben, ſind im Jahre 1903 bis zu 137 dz Trauben vom Hektar erhalten worden, wäh⸗ rend ein älterer Weinberg derſelben Gemarkung nur 51 dz
Trauben als Höchſtertrag gebracht hat. Auch bei Verſuchen, 11*


