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Anwendung künstlicher Düngemittel / Paul Wagner
Entstehung
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miüſſen wir fragen:

162 3 Welce Düngermeng

Nehmen wir den Gehalt! des Staliuriſtes; zu 0,5 70 Stickſtoff, 0,35% Phosphorſäure und 0,5% Kali an, ſo werden durch 170 dz Miſt jährlich 85 kg Stickſtoff, 60 kg Phosphorſäure und 85 kg Kali auf 1 ha Weinbergboden gebracht. Genügen dieſe Mengen⸗ Um dies zu prüjen,

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2. Wieviel Nährſtoffe werden dem Weinherghhen durch den Ertrag an Trauben, Holz und Blättern entzogen? Nach Barths Ermittelungen im Elſaß werden dem

Weinbergboden auf ein Hektar entzogen:

a) Beim Quantitätsbau:

Kali Stickſtoff Phosphorſäure durch 130 dz Trauben..... 54 48 20 10 Rebengipfel. 6 19 2 90 Holz...... 15 12 4 40 herbſtdürres Laub 51 63 22

zuſammen: 126 142 48

b) Beim Qualitä tsbau:

Kali Stickſtoff Phosphorſäure durch 65 dz Trauben..... 29 11,0 1 Rebengipfel.... 4 1,5 Holz. 11 3,0 3 4 erbſtdürres Laub. 38 16,5

zuſammen: 82 32,0

Im Mittel unſerer zahlreichen Verſuche, die aus 3⸗, 4⸗ und 7 jährigen Reihen mit Riesling⸗Reben und aus 3⸗, 5⸗ und 10 jährigen Reihen mit Portugieſer, Gutedel⸗, Oſterreicher und Trollinger⸗Reben beſtehen und deren Er⸗ gebniſſe ich ausführlich in Heft 124 der Arbeiten der D. L. G. beſchrieben habe, berechnet ſich, daß der Bedarf der auf 1 ha Weinbergfläche wachſenden Reben folgen⸗ der iſt: