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rungen hervorbringen. In den weitaus meiſten Fällen haben die bei unſeren Verſuchen verwendeten Wieſen ein nach Phosphorſäure hungerndes Heu geliefert. Bei ſehr ſtarkem Phosphorſäurehunger iſt der Gehalt auf 0,2% ge⸗ ſunken, bei ſtarker Düngung auf 0,7% geſtiegen. Ein zwölf Jahre lang in Ernſthofen durchgeführter Verſuch eihe 549) hat gezeigt, daß ſelbſt bei einem Gehalt von 0,54% Phosphorſäure der Ertrag noch erheblich geſteigert werden konnte. Im Mittel der 12 Jahre wurden erhalten: bei Kalidüngung ohne Phosphorſäure 54,4 dz Heu mit 0,54% Phosphorſäure, bei Kalidüngung mit Phosphorſäure 78,7 dz Heu mit 0,64% Phosphorſäure. . Auch die achtjährige Verſuchsreihe 550 zu Ernſthofen hat gleiches ergeben. Im Mittel der acht Verſuchsjahre wurden erhalten: durch Kalidüngung ohne Phosphorſäure 68,3 dz Heu mit 0,476% Phosphorſäure, durch Kalidüngung mit Phosphorſäure 85,9 dz Heu mit 0,578% Phosphorſäure. Ich habe oben geſagt, daß man einer kaliarmen Wieſe, die vollen Kalierſatz beanſprucht, auf der man alſo keinen Raubbau treiben darf, auf jeden Doppelzentner Heu, den man ihr genommen oder von ihr verlange, 2 kg Kali zu⸗ führen müſſe. Es bleibt nun zu fragen, ob man in gleicher Weiſe auch die Phosphorſäuredüngung normieren kann. Nimmt man an, die Wieſe liefere 80 dz Heu, und nimmt man den Gehalt des Heus zu 0,65% Phosphorſäure, als dem Sättigungsgrad entſprechend an, ſo würde man der Wieſe jährlich 52 kg Phosphorſäure, gleich 3,5 d2 16% iges Thomasmehl geben müſſen. Iſt das richtig? Nein. Die Düngung von 3,5 dz Thomasmehl wird in der Regel
Welche Düngermengen find zu verwenden?


