144 Welche Dungermengen find; zu verwenden?
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ſchneller und liefern höheren Ertrag, als wenn ſie un⸗
gedüngt geblieben wären. In dem Maße aber, in welchem
ſie ſich üppiger entwickeln, drängen ſie die Entwicklung der Kleearten zurück, und das Endergebnis iſt, daß das ge⸗ wonnene Heu etwas reicher an Gräſern und etwas ärmer an Klee iſt, als es ohne Stickſtoffdüngung geweſen wäre,
eine befriedigende Ertragserhöhung aber nicht ent⸗
ſtanden iſt.
7. Fall. Die Gräſer entwickeln ſich durch die Stick⸗ ſtoffdüngung üppig und drängen bei jährlich wiederholter Düngung die Leguminoſen ſehr zurück. Wird nach einer Reihe von Jahren die Stickſtoffdüngung ausgeſetzt, ſo ent⸗ ſteht ein erheblicher Minderertrag. Die Gräſer hungern nach Stickſtoff, gehen im Ertrag zurück, und die Legumi⸗ noſen, die den Verluſt decken könnten, ſind nicht mehr da. Ein Beiſpiel aus unſeren Verſuchen mag dies zeigen.
Eine Wieſe(Reihe 980) in Hüttenfeld⸗Seehof erhielt
während der erſten drei Jahre je 1 und 2 dz Natron⸗ ſalpeter, während der fünf weiteren Jahre je 2 und 4 dz
Natronſalpeter, und während der vier letzten Verſuchsjahre
wurde die Stickſtoffdüngung unterlaſſen. Das Ergebnis war wie folgt: Im Mittel der erſten drei Jahre hatte die Gabe
von 1 dz Natronſalpeter einen Mehrertrag von 4,0 dz Heu erbracht, 2 7* 7„ 7 7 5, 2„ 22
im Mittel der weiter folgenden fünf Verſuchsjahre hatte
die Gabe von 2 dz Natronſalpeter einen Mehrertrag von 5,6 dz Heu erbracht, fr 4„ 4 ¼ 71 11, 3 7 77 7*
im Mittel der legten w vier Verſuchsjahre, in ewelchen die Stickſtoffdüngung unterlaſſen war, hatten die Parzellen,
die die geringere Stickſtoffbüngung erhalten hatten, um
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