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tur vorhanden ſei, eine Struktur, wie ſie namentlich da
brennen nur in Ausnahmefällen gut. man annehmen, daß Tabakblätter nicht weniger als 6%
rungen zu ſtellen:
. 138 Welche Dünger eng find; u verwe nden?
Kali genügende Br ennbarkeit aufweiſe en. Aber dies ſind Ausnahmefälle. Regel iſt, daß der Tabak nur dann tadel⸗
los brennt, wenn ſein Kaligehalt 5%(auf Trockenſubſtanz
bezogen) überſteigt, und daß ſehr gute Brennbarkeit nur dann ſich findet, wenn der Gehalt 6—7% beträgt. Es iſt nun weiter zu fragen: Wird jeder Tabak, der 6% Kali enthält, gut brennen? Hierauf iſt mit nein zu antworten. Hoher Kaligehalt iſt nur die eine der Be⸗ dingungen für gute Brennbarkeit; die andere iſt, daß der Tabak möglichſt wenig Chlor enthalte, und die dritte, daß auch eine für die Brennbarkeit der Blätter günſtige Struk⸗
erzielt wird, wo der Stand der Tabakpflanzen dicht und üppig iſt, wo durch feuchtwarme Witterung eine ſchnelle Entwicklung der Pflanzen hervorgerufen wird, und wo man nicht oder verhältnismäßig ſpät gipfelt. Uns inter⸗ eſſiert hier beſonders der Chlorgehalt der Blätter. Dieſer kann unſeren Ermittelungen nach zwiſchen 0,25 und 5% ſchwanken. Blätter, die 3% Chlor und darüber enthalten, Als Regel kann
Kali und nicht mehr als 0,6% Chlor enthalten dürfen, wenn ſie gut brennen ſollen. Tabak aus tropiſchem und ſubtropiſchem Klima iſt in dieſe Regel nicht einzuſchließen. Auch bei viel höherem Chlorgehalt und geringerem Kali⸗ gehalt kann Tabak tadellos brennen, wenn er unter be⸗ tne günſtigen klimatiſchen Verhältniſſen gewachſen iſt. Bezüglich der Düngung des Tabaks ſind folgende Forde⸗
1. Man darf keine chlorreichen Düngemittel auf die Tabakfelder bringen, alſo keine Latrine, keine Jauche, keine chlorhaltigen Kaliſalze, keinen Stallmiſt im Frühjahr. 2. Man muß den Tabak auf möglichſt kalireichem


