tt.
Tabaä. 137
Phosphorſäure. Schwache Düngung 3 z Thomasmehl oder 2 z Superphosphat. Mittlere„ 6„„„ 4,5„ Starke„ 8„.„ 6„
Kali. Schwache Düngung 2 dz 40% iges Kaliſalz oder 6 dz Kainit. Mittlere„ 3„„„„ 9„ Starke. 4„ 3„„—„ Bodenbeſchaffenheit, Düngungszuſtand des Bodens und Vorfrucht ſind bei der Wahl der Düngermengen hier ebenſo zu berückſichtigen wie bei den Halmgewächſen.
Tabak.
Es iſt bekannt, daß der Tabak nicht brennt, wenn er nicht ſehr reich an Kali iſt. Wir haben nun gefunden, daß die Grenzen, innerhalb welcher der prozentiſche Kali⸗ gehalt der Tabakblätter ſchwanken kann, ſehr weit aus⸗ einander liegen, ſo weit, wie bei keiner anderen landwirt⸗ ſchaftlichen Kulturpflanze. Der geringſte Kaligehalt in reifen, getrockneten Blättern betrug 0,5%, der höchſte 7,5%. Nun die Frage: Kommt ein Kaligehalt von mehr als 7% nur da in Tabakblättern vor, wo die Pflanzen ausnehmend reich gedüngt, ſie alſo unnatürlich ſtark mit Kali angereichert ſind, oder findet ſich ein ſo hoher Ge⸗ halt auch in Handelsware? Dieſe Frage iſt dahin zu be⸗ antworten, daß in der Tat auch in Handelsware der Kali⸗ gehalt der Blätter bis zu 7,5% ſteigt. Dann aber iſt die Frage zu ſtellen, und dieſe iſt wichtig: Iſt ein ſo hoher Kaligehalt für eine gute Brennbarkeit der Blätter not⸗ wendig oder kann ſchon ein kaliärmeres Blatt den höchſten Grad von Brennbarkeit aufweiſen? Hierauf die Antwort, daß man Tabake findet, die infolge ausnehmend guter Struktur ihrer Blätter ſchon bei einem Gehalt von 4%


