F. Die Bewäſſerung.
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liche Neigung zwiſchen Be⸗ und Entwäſſerungsrinnen, ſo nennt man dies natürlichen Hangbau. ¹) Werden dabei alle Gräben in mög—
lichſt geraden Linien gezogen und der Boden zwiſchen den Be⸗ und Entwäſſerungsrinnen ſorg⸗ fältig in der erforderlichen Nei⸗ gung geebnet, ſo ſpricht man von künſtlichem Hangbau. Der Hangbau wird bei ſtärkerem Ge⸗ fälle als 2% angewendet, bei geringerem Gefälle der Rücken⸗ bau, bei dem die ganze Fläche in lauter Rücken gelegt wird, auf deren Firſt die Rieſelrinnen laufen (Fig. 168). Indem ſich nämlich
Fig. 167. Hangbau.
Fig. 168. Rückenbau: a, b, c Grundriß, d Quer-⸗, e Längenprofil.
die Fallhöhe(das abſolute Gefälle,§ 120, S. 192) auf die Breite des halben Rückens(Fig. 168, Querprofih verteilt, kann man die Neigung
z) Man kann zwiſchen Be⸗ und Entwäſſerungsrinnen noch beſondere Rinnen einſchneiden, welche das über die obere Hälfte des Hanges gefloſſene Rieſelwaſſer nochmals ſammeln und gleichmäßig über die untere Hälfte verteilen.


