208 VI. Meliorationen.
b) Die Weichen vermitteln die Abzweigung von Neben⸗ und Aus⸗ weichegeleiſen. Die Zungenweichen ermöglichen das Einführen des Wagenzuges in das rechts oder links ausweichende Geleiſe durch zwei bewegliche Zungen, die durch ein gemeinſames Querſtück mit Handgriff von einem Arbeiter hin und her geſchoben werden können. Die nicht
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Fig. 147. Stoßverbindung.
verſtellbaren Kletterweichen ſind Kurvengeleisſtücke, welche ein Neben⸗ geleiſe ſo an das Hauptgeleiſe an beliebiger Stelle anſchließen, daß ſie, das Hauptgeleiſe überkletternd, in dasſelbe münden. Unter Umſtänden kann auch der Übergang des Wagens auf rechtwinklig anſtoßende Ge⸗ leiſe durch Drehſcheiben oder einfacher noch durch Wendeplatten
Fig. 148. Weichen.
bewirkt werden, z. B. bei kleinen Feldbahnen im Stalle, die den Dünger⸗ und Futtertransport vermitteln.
c) Wegübergänge ſind durch Bohlen herzuſtellen, welche zwiſchen und beiderſeits vor die Schienen gelegt ſind, um die Berührung der Schienen durch die Räder zu verhindern.
d) Stärke und Spurweite(50 bis 60 cm) der Geleiſe richten ſich nach Belaſtung und Unterlage. Bei ſchwerer Belaſtung und


